Pressemitteilung der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland zur Lage in SyrienKöln, 5.2.2012 -
Vor knapp 1 Jahr hat sich das Volk in Syrien gegen vier Jahrzehnte Diktatur und Unterdrückung durch die Familie Assad und ihre Verbündeten erhoben und reihte sich damit in Länder der Arabellion ein. Die vom syrischen Volk erhobenen Forderung lauten: Freiheit, Gerechtigkeit, Demokratie und ein menschenwürdiges Leben. Das Regime antwortet vom ersten Tag an mit Terror und Mord, um die Massenproteste zu ersticken. Inzwischen hat sich eine nicht unerhebliche Anzahl des Militärs auf die Seite des Volkes geschlagen und die Freie Syrische Armee, mit dem Ziel die friedliche Zivilbevölkerung zu schützen, gebildet. Unterschiedlichen Meldungen zu Folge sind über 5000 Männer, Frauen und Kinder kaltblütig ermordet und zigtausende verletzt worden. Auch die Zahl der Vermissten und Gefolterten geht in die 10.000ende.
In der Nacht des 30. Jahrestages des Massakers von Hama, bei der einige von bis zu 100.000 Märtyrern und Vermissten sprechen, hat das mörderische Regime einen neuen Höhepunkt seiner Abscheulichkeit erreicht. Stadteile von Homs wurden mit Mörsergranaten beschossen. Augenzeugen des Blutbades berichten von verstreuten Körperteilen und Toten überall. Es wird von einem Massaker mit über 300 Märtyrern, von einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit gesprochen.



